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Inhalt
Fakten
Hersteller
Sharkoon
Release
Mai 2026
Produkt
Maus
Preis
ab 39,85 Euro
Webseite
Media (7)
Ob die Skiller SGM70W nicht nur auf dem Datenblatt, sondern auch im Praxiseinsatz mit Präzision, Ergonomie und Verarbeitung überzeugen kann und sich gegen die starke Konkurrenz im umkämpften Lightweight-Segment behauptet, klären wir in unserem ausführlichen Test.
Mit Abmessungen von 118 × 62 × 37 Millimetern (L × B × H) richtet sich die Gaming-Maus vor allem an Nutzer mit kleinen bis mittelgroßen Händen. Trotz integriertem Akku bringt sie lediglich 49 Gramm auf die Waage und zählt damit zu den leichtesten High-End-Gaming-Mäusen am Markt. Das geringe Gewicht sorgt insbesondere in schnellen, kompetitiven Spielen für ein besonders agiles Handling und unterstützt präzise sowie mühelose Mausbewegungen.
Insgesamt stehen fünf frei belegbare Tasten zur Verfügung: die beiden Haupttasten, zwei Daumentasten auf der linken Seite sowie ein klickbares Mausrad. Das gummierte Mausrad besitzt eine gerillte Oberflächenstruktur und überzeugt mit einer klar definierten Rasterung. Die einzelnen Stufen sind deutlich spürbar, ohne dabei zu schwergängig auszufallen. Auch der Mittelklick löst präzise mit einem gut definierten Druckpunkt aus.
Der Lieferumfang fällt zweckmäßig aus und umfasst neben der Sharkoon Skiller SGM70W ein 1,8 Meter langes, textilummanteltes USB-C-auf-USB-A-Kabel mit vergoldetem USB-Stecker sowie einen kompakten USB-Nano-Empfänger für den kabellosen 2,4-GHz-Betrieb.
Die Datenübertragung erfolgt wahlweise kabelgebunden oder kabellos über eine 2,4-GHz-Funkverbindung. Ein besonderes Ausstattungsmerkmal der Sharkoon Skiller SGM70W ist die hohe Polling-Rate im kabellosen Betrieb. Per Taste an der Unterseite lässt sich die Abfragerate flexibel auf 1.000, 4.000 oder sogar 8.000 Hz einstellen.
Der Verzicht auf eine Software hat jedoch nicht nur Vorteile. Zwar funktioniert die Maus sofort nach dem Anschließen ohne Installation zusätzlicher Programme und eignet sich damit auch für Systeme, auf denen keine Software installiert werden soll oder darf. Gleichzeitig müssen Anwender aber auf Komfortfunktionen verzichten. So lassen sich weder Makros erstellen noch Tasten individuell belegen oder Sensorparameter und Lift-off-Distance fein abstimmen. Wer gerne umfangreiche Profile anlegt oder seine Maus bis ins Detail personalisiert, wird die fehlende Software daher vermissen.
Der verbaute PixArt-PAW3395-Sensor arbeitet während des gesamten Testzeitraums absolut fehlerfrei. Weder Aussetzer, Beschleunigung noch störendes Jittering konnten wir feststellen. Selbst schnelle Mausbewegungen werden zuverlässig und präzise umgesetzt. Auch die kabellose 2,4-GHz-Verbindung überzeugt mit einer stabilen Übertragung – Eingabeverzögerungen oder Verbindungsabbrüche traten im Test nicht auf.
Christoph meint: Wer eine ultraleichte, präzise und hervorragend ausgestattete Wireless-Gaming-Maus sucht und auf umfangreiche Softwarefunktionen verzichten kann, erhält mit der Skiller SGM70W eine klare Kaufempfehlung!
“Mit der Skiller SGM70W liefert Sharkoon eine beeindruckend ausgestattete Gaming-Maus ab, die vor allem im Hinblick auf ihr Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Für unter 40 Euro erhalten Käufer einen modernen PixArt-PAW3395-Sensor, zuverlässige Huano-Schalter, ein extrem niedriges Gewicht von nur 49 Gramm, eine stabile 2,4-GHz-Funkverbindung sowie eine kabellose Polling-Rate von bis zu 8.000 Hz – eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse nur selten findet.
Im Praxistest überzeugte die Maus mit einer präzisen Sensorleistung, einem angenehmen Handling und einer hochwertigen Verarbeitung. Besonders E-Sport-Spieler profitieren von der leichten Bauweise und den sehr guten Gleiteigenschaften der vormontierten Glasfüße. Auch die Möglichkeit, alternativ PTFE-Gleiter zu verwenden, ist ein willkommenes Extra.
Ganz ohne Kritik kommt die SGM70W jedoch nicht aus. Der vollständige Verzicht auf eine Konfigurationssoftware schränkt den Funktionsumfang spürbar ein. Individuelle Tastenbelegungen, Makros oder detaillierte Sensoreinstellungen sind nicht möglich. Zudem entfaltet die 8.000-Hz-Polling-Rate ihren Nutzen nur in speziellen Szenarien und geht mit einer deutlich reduzierten Akkulaufzeit einher.
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