LG UltraGear OLED GX8 32GX870A-B - Test/Review
LG bringt den nächsten OLED-Monitor für Spieler auf den Markt.
Von Christoph Miklos am 16.04.2026 - 05:45 Uhr

Verarbeitung & Ausstattung


Unterschied OLED und LCD


Der Unterschied zwischen LCDs und OLEDs besteht darin, wie die Bilder erzeugt werden. Bei LCDs werden Flüssigkristalle verwendet, die ein Bild erzeugen, wenn Licht durch das Display fällt. OLED-Displays erzeugen Bilder, indem sie organische Materialien im Inneren des Displays mit Strom versorgen. Oder anders formuliert: Bei einem LCD werden die Pixel durch eine Hintergrundbeleuchtung beleuchtet. Bei einer OLED gibt es keine Hintergrundbeleuchtung; jeder Pixel wird selbst beleuchtet. Diese unterschiedlichen technologischen Ansätze in der Displaytechnologie haben große Auswirkungen auf einige Merkmale wie Kontrast, Helligkeit, Betrachtungswinkel, Lebensdauer, Schwarzwert, Einbrennen von Bildern und Preis.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt in einem schlichten, aber stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Der 32-Zoll-Monitor misst mit ausgezogenen Standfuß 714.7x620.9x249.8 mm (BxHxT) und bringt 9.80 Kilogramm (inklusive Standfuß) auf die Waage. Das Zubehör ist recht umfangreich: Mit dabei ist je ein DisplayPort-, HDMI- und USB-Upstream-Kabel. Das externe Netzteil wird mit einem handelsüblichen Kaltgerätestecker mit Strom versorgt. Der dunkelgrau beschichtete 32GX870A-B wurde sehr wertig gefertigt und hinterlässt optisch gesehen einen guten Eindruck. Das recht dünne OLED-Display des Monitors bietet an der Oberkante und den Außenkanten ein fast rahmenloses Design. Positiver Nebeneffekt der Beschichtung: Der Monitor ist wenig bis gar nicht anfällig für feine Kratzer und Fingertapser. Der Standfuß, mit praktischer Kabeldurchführung, aus Metall garantiert einen stabilen Stand am Tisch. Die Rückseite beherbergt nicht nur die anpassbare RGB-Beleuchtung, sondern auch Lüftungsschlitze für das passive Kühlsystem. Unser Testmuster bietet diverse Ergonomie-Funktionen: Höhe (110 mm), Pivot (+90 Grad), Neigen (+15/-8 Grad) und Drehen (±30 Grad). Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Gerät nicht feststellen.

Ausstattung


Beim Monitor kommt ein OLED-Display mit einer entspiegelnden Oberfläche zum Einsatz. Als Videosignaleingänge stellt der 32GX870A-B zwei HDMI 2.1-Ports sowie einen DisplayPort 2.1-Anschluss zur Verfügung. Ebenfalls mit von der Partie: 1x USB-B 3.0 (Upstream, 5Gb/s), 2x USB-A 3.0 (Downstream, 5Gb/s) und 1x 3.5mm Klinke (Line-Out). Die Energie-Effizienz geht in Ordnung: So verbraucht der LG OLED-Monitor im ausgeschalteten Zustand sowie im Standby weniger als 1 Watt. Im Betrieb schluckt das Gerät durchschnittlich 57 Watt.
Unser Testmuster profitiert, wie viele andere Gaming-Monitore, von cleveren Software-Lösungen. Diese helfen durch Helligkeitsanpassungen und automatische Abschaltungen, den Stromverbrauch weiter zu verringern. Diverse „Gaming“-Features (Fadenkreuz aktivieren, FreeSync aktivieren) sind natürlich auch vorhanden. Auch gibt es die OLED-bekannte Pixelreinigung, um Einbrenneffekte zu vermeiden.
Thema Sound: Beim 32GX870A-B wurde die „Pixel Sound“ benannte „Lautsprechertechnologie“ gestrichen und durch normale integrierte Lautsprecher ersetzt. Das ist wirklich schade, da die Klangqualität nun hörbar schwächer ausfällt. Immerhin: Über den Klinkenanschluss gibt es virtuellen 3D-Sound (DTS) für Kopfhörer.

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