Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black - Test/Review
Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn seine aktuelle Luftkühler-Serie um eine Variante, die bewährte Kühltechnik mit moderner ARGB-Beleuchtung kombiniert.
Von Christoph Miklos am 17.07.2026 - 05:05 Uhr

Fakten

Hersteller

Alpenföhn

Release

Mitte Juni 2026

Produkt

Kühler (Prozessor)

Preis

ab 29,90 Euro

Webseite

Media (9)

Einleitung | Datenblatt | Testplattform


Einleitung


Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn seine aktuelle Luftkühler-Serie um eine Variante, die bewährte Kühltechnik mit moderner ARGB-Beleuchtung kombiniert. Der kompakte Single-Tower-Kühler setzt auf vier 6-mm-Heatpipes mit Heatpipe-Direct-Touch-Technologie, einen vollständig schwarz beschichteten Kühlkörper sowie einen 120-mm-PWM-Lüfter mit adressierbarer RGB-Beleuchtung. Dank seiner schlanken Bauweise soll der Kühler nicht nur eine solide Kühlleistung liefern, sondern auch eine uneingeschränkte RAM-Kompatibilität gewährleisten und sich damit für Gaming- sowie Alltags-PCs gleichermaßen eignen. Ob der Matterhorn 2 AURORA Black in der Praxis mit seiner hochwertigen Verarbeitung, der ansprechenden Optik und einer überzeugenden Kühlleistung punkten kann und wie es um Lautstärke sowie Preis-Leistungs-Verhältnis bestellt ist, klären wir in unserem ausführlichen Test.

Über Alpenföhn


Seit dem Jahre 2008 begeistert Alpenföhn immer wieder mit neuen und ausgefallenen Kühllösungen Gamer und Enthusiasten zugleich. Durch zahlreiche Topplatzierungen bei Testseiten und positives Kundenfeedback gehören die Modelle aus der Alpenföhn Serie mittlerweile zu den gefragtesten am Markt.
Selbstverständlich war es aber auch für Alpenföhn kein Start von Null auf Hundert. Hinter der Marke steht der bekannte Hersteller EKL AG, welcher bereits seit der Gründung im Jahre 1995 für kompromisslose Qualität und allerhöchsten Service steht und bekannt geworden ist.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehen unsere Partnerschaften in Taiwan und China. Entwicklung und Design in Deutschland - Produktion in unseren Fertigungsstätten in Asien gepaart mit einzigartigen Namen in der IT-Branche.
Das ist die Formel, mit der wir uns als mittelständisches Unternehmen mit der Marke Alpenföhn so schnell am hart umkämpften Kühler- bzw. Lüftermarkt etablieren konnten.

Datenblatt


• Bauart: Tower-Kühler • Abmessungen (B x H x T): 120 x 158 x 71 mm • Höhe: 158 mm • Gewicht: 550 g • Farbe: Schwarzer Kühlkörper, schwarzer Lüfterrahmen, weißer Lüfterrotor • Heatpipes: 4x 6-mm-Heatpipes • Kühltechnik: Heatpipe Direct Touch (HDT) • Lüfter: 1x 120-mm-PWM-ARGB-Lüfter • Lüfterdrehzahl: 500 bis 1.800 U/min • Luftdurchsatz: 120,34 m³/h (70,82 CFM) • Statischer Druck: 2,43 mmH₂O • Lautstärke: bis zu 32,5 dB(A) • Lager: Hydrodynamisches Gleitlager (FDB) • Lüfteranschluss: 4-Pin PWM • ARGB-Anschluss: 3-Pin (5V/DATA/GND) • Beleuchtung: ARGB • Kompatible AMD-Sockel: AM5, AM4 • Kompatible Intel-Sockel: LGA 1954, LGA 1700, LGA 1200, LGA 1156, LGA 1155, LGA 1151, LGA 1150, LGA 2011(-0/-1/-3), LGA 2066 • Besonderheiten: Schwarzer Lamellenkühlkörper, Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte, ARGB-Beleuchtung
Preis: 29,90 Euro (Stand: 17.07.2026)

Testplattform


• Mainboard: ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI • Prozessor: AMD Ryzen 7 7800X3D • Arbeitsspeicher: Kingston FURY Renegade RGB DIMM Kit 32GB DDR5-6000 • Grafikkarte: MSI GeForce RTX 4090 Suprim X 24G • Wärmeleitpaste: Thermal Grizzly Duronaut Pro • Netzteil: Seasonic Prime TX-1600 • Soundkarte: Creative Sound BlasterX AE-5 PLUS • Festplatten: KIOXIA EXCERIA PRO SSD 2TB • Gehäuse: be quiet! Silent Base 802 weiß • Betriebssystem: Windows 11 • Peripherie: Razer Viper Ultimate, Sharkoon PureWriter RGB, EPOS Sennheiser GSP 670 • Monitor: Monitor: LG UltraGear 48GQ900-B • Zimmertemperatur: ca. 21°C

Modelle | Verarbeitung | Lüfter


Drei neue Matterhorns


Mit der Matterhorn-2-Serie bietet Alpenföhn gleich mehrere Luftkühler für unterschiedliche Ansprüche an. Die Modellreihe umfasst den Matterhorn 2 Black, den Matterhorn 2 AURORA Black sowie das leistungsstärkste Modell, den Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Alle Varianten richten sich an Nutzer, die auf eine hohe Kühlleistung und eine moderne Optik Wert legen, unterscheiden sich jedoch bei Ausstattung und Kühlkonzept.
Den Einstieg bildet das Matterhorn 2 Black. Dieses Modell setzt auf ein schlichtes, komplett schwarzes Design und verzichtet bewusst auf eine RGB-Beleuchtung. Damit richtet es sich vor allem an Anwender, die eine unauffällige Optik bevorzugen und gleichzeitig von einer leistungsstarken Luftkühlung profitieren möchten.
Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn die Serie um eine Variante mit integrierter ARGB-Beleuchtung. Diese sorgt für zusätzliche optische Akzente im Gehäuse und lässt sich mit kompatiblen Mainboards synchronisieren. Technisch orientiert sich das Modell am Basiskühler, spricht jedoch insbesondere Nutzer an, die Wert auf eine individuelle Beleuchtung ihres Systems legen.
An der Spitze der Baureihe steht das Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Hier setzt Alpenföhn auf eine deutlich größere Dual-Tower-Konstruktion mit zwei 120-mm-ARGB-Lüftern und insgesamt sechs Heatpipes. Dank einer angegebenen Kühlleistung von bis zu 250 Watt TDP eignet sich dieses Modell auch für leistungsstarke Gaming- und Workstation-Prozessoren. Das AURORA MAX stellt damit die leistungsstärkste und umfangreichste Ausführung der aktuellen Matterhorn-2-Serie dar und soll maximale Kühlleistung mit einer modernen ARGB-Optik verbinden.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt, wie vom Hersteller gewohnt, in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der Prozessorkühler misst schmale 120 × 158 × 71 mm (BxHxT) und bringt mit Lüfter 550 Gramm auf die Waage. Bereits beim Auspacken hinterlässt der Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black einen wertigen Gesamteindruck. Der Kühlturm ist sauber verarbeitet und vollständig in Schwarz gehalten, wodurch er sich optisch dezent in nahezu jedes System einfügt. Passend dazu gibt es auch eine schicke Kunststoffabdeckung. Scharfe Kanten oder sichtbare Lackfehler konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Die vier 6-mm-Heatpipes sind präzise in den Lamellenblock eingepasst und sorgen gemeinsam mit der Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte für einen aufgeräumten Eindruck. Die Kontaktfläche ist sauber verarbeitet und ausreichend glatt, auch wenn sie konstruktionsbedingt nicht die Perfektion einer vernickelten Kupferbodenplatte erreicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die schlanke Single-Tower-Bauweise. Der Kühlkörper ragt nicht über die RAM-Bänke hinaus, sodass auch Speichermodule mit hohen Heatspreadern ohne Einschränkungen verwendet werden können. Eine Anpassung der Lüfterposition oder der Verzicht auf bestimmte DIMM-Slots ist selbst auf kompakten Mainboards nicht erforderlich. Dadurch eignet sich der Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black auch für Systeme, bei denen maximale RAM-Kompatibilität gefragt ist.

Lüfter


Für die Belüftung kommt ein hauseigener 120-mm-Lüfter zum Einsatz. Dieser arbeitet mit einer Drehzahl von 500 bis 1.800 U/min, erreicht einen maximalen Luftdurchsatz von 120,34 m³/h (70,82 CFM) und erzeugt dabei laut Hersteller eine Geräuschentwicklung von höchstens 32,5 dB(A). Mit einem statischen Druck von 2,43 mmH₂O eignet sich der Lüfter auch für den Einsatz auf eng stehenden Kühllamellen. Das verwendete hydrodynamische Lager (Hydraulic/FDB) verspricht zudem eine lange Lebensdauer und einen ruhigen Lauf. Gesteuert wird der Lüfter über einen 4-Pin-PWM-Anschluss, während die Beleuchtung über einen separaten 3-Pin-ARGB-Anschluss (5V) erfolgt. Der schwarze Kunststoffrahmen ist sauber verarbeitet und weist weder scharfe Kanten noch unschöne Gussgrate auf. Auch die weißen, leicht transparenten Lüfterblätter sind präzise gefertigt und sitzen spielfrei auf der Nabe. Insgesamt wirkt der Lüfter robust und vermittelt den Eindruck, problemlos viele Jahre seinen Dienst zu verrichten. Optisch setzt Alpenföhn auf eine dezente, aber wirkungsvolle ARGB-Beleuchtung. Die LEDs sind gleichmäßig im Lüfter integriert und leuchten die transparenten Rotorblätter homogen aus. Dadurch entstehen kräftige Farben und flüssige Farbverläufe ohne sichtbare Hotspots oder dunkle Bereiche. Sämtliche gängigen Beleuchtungseffekte werden sauber dargestellt und lassen sich über kompatible Mainboards oder ARGB-Controller individuell anpassen.

Montage | Preis


Montage


Unser Testmuster setzt auf ein Schraub-System, welches eine sichere Lösung darstellt. Die Installation auf einer AMD Sockel AM5 Hauptplatine läuft wie folgt ab: Der mitgelieferte Lüfter wird mittels Klammern befestigt. Die Montage nimmt knapp 20 Minuten in Anspruch. Kompatibel ist der Kühler zu allen gängigen Sockeln von (AM5, AM4) und Intel (LGA 1954, 1700, 1200, 1156, 1155, 1151, 1150, 2066, 2011-3, 2011-1, 2011-0).

Ausstattung


Der Hersteller legt eine Anleitung, AMD- und Intel-Montagematerial und eine Dosierspritze mit Wärmeleitpaste bei.

Preisvergleich und Verfügbarkeit


Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black - Preisvergleich
günstigste Verkaufspreis laut geizhals.at - weniger ist besser
Noctua NH-D12L chromax.black
107.46 Euro
be quiet! Dark Rock 5
47.90 Euro
Thermaltake Toughair 510 Turquoise
41.90 Euro
Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black
29.90 Euro
Arctic Freezer 36 ARGB Black
28.56 Euro
LC-Power Digi Serie LC-CC-120-DB6
27.43 Euro
Cooler Master V4 Alpha 3DHP
24.99 Euro
LC-Power AERA LC-CC-120-W4
21.41 Euro

Der Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Verkaufspreis von 29,90 Euro (Stand: 17.07.2026) ist wirklich fair für das Gebotene.

Kühlleistung

Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black - Kühlleistung (Serienlüfter)
CPU Load x16 - weniger ist besser
Arctic Freezer 36 ARGB Black
74 °C
Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black
74 °C
be quiet! Dark Rock 5
73 °C
Thermaltake Toughair 510 Turquoise
72 °C
Cooler Master V4 Alpha 3DHP
72 °C
Noctua NH-D12L chromax.black
70 °C

Für einen vergleichsweise kompakten Single-Tower-Kühler liefert der Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black eine beeindruckende Kühlleistung. Bereits bei moderaten Lüfterdrehzahlen werden aktuelle Gaming- und Mainstream-Prozessoren zuverlässig und effizient auf Temperatur gehalten. Selbst unter höherer Last arbeitet der Kühler noch souverän, ehe er bei dauerhaft sehr hoher Leistungsaufnahme physikalisch bedingt an seine Leistungsgrenze gelangt. Dieses Verhalten ist angesichts der schlanken Bauweise und des auf vier Heatpipes basierenden Designs absolut nachvollziehbar und schmälert den insgesamt sehr positiven Eindruck nicht.

Lautstärke

Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black - Lautstärke (Serienlüfter)
Entfernung: ca. 1 Meter - Lautstärke: < 0,01 Atmen in 30 cm Entfernung / 0,1 Rauschende Blätter / 0,3 Flüstern / 0,5 Der eigene Atem / 1 Ruhige Wohnstraße / 2 Unterhaltung - weniger ist besser
Cooler Master V4 Alpha 3DHP
0.18 Sone
Thermaltake Toughair 510 Turquoise
0.17 Sone
be quiet! Dark Rock 5
0.16 Sone
Arctic Freezer 36 ARGB Black
0.16 Sone
Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black
0.16 Sone
Noctua NH-D12L chromax.black
0.14 Sone

Akustisch präsentiert sich der mitgelieferte Lüfter von seiner angenehmen Seite. Im unteren und mittleren Drehzahlbereich arbeitet er erfreulich leise und fügt sich unauffällig in das Geräuschbild des Systems ein. Selbst bei längeren Gaming- oder Arbeits-Sessions bleibt der Kühler kaum hörbar. Erst bei maximaler Drehzahl steigt die Geräuschkulisse erwartungsgemäß an, wobei sich das Betriebsgeräusch überwiegend als gleichmäßiges Luftrauschen bemerkbar macht. Störende Nebengeräusche wie Klackern, Schleifen oder hochfrequente Pfeiftöne konnten wir während des Tests nicht feststellen. Damit ergänzt der Lüfter die überzeugende Kühlleistung mit einer insgesamt gelungenen Geräuschcharakteristik.

Fazit & Wertung

Christoph meint: Wer einen kompakten, optisch ansprechenden und leisen Luftkühler mit ARGB-Beleuchtung zu einem attraktiven Preis sucht, erhält hier eine klare Kaufempfehlung!

Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black liefert Alpenföhn einen gelungenen Single-Tower-Kühler ab, der vor allem preisbewusste Spieler und Alltagsanwender anspricht. Für knapp 30 Euro erhält man einen sauber verarbeiteten CPU-Kühler mit ansprechender Optik, hochwertigem ARGB-Lüfter und einer unkomplizierten Montage. Dank seiner schlanken Bauweise gibt es zudem keine Einschränkungen bei der RAM-Kompatibilität, was
insbesondere bei Systemen mit hohen Speichermodulen ein klarer Pluspunkt ist.

Auch die Kühlleistung kann sich sehen lassen. Aktuelle Gaming- und Mainstream-Prozessoren werden zuverlässig auf Temperatur gehalten, während der Serienlüfter im Alltag mit einer angenehm leisen Geräuschkulisse überzeugt. Erst bei dauerhaft hoher Leistungsaufnahme stößt der Kühler konstruktionsbedingt an seine Grenzen – ein Verhalten, das angesichts der kompakten Single-Tower-Bauweise und des günstigen Preises völlig nachvollziehbar ist.

Kleinere Kritikpunkte gibt es dennoch. Die Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte erreicht nicht ganz die Wertigkeit einer vernickelten Kupferbodenplatte, und für stark übertaktete High-End-CPUs oder besonders stromhungrige Prozessoren empfiehlt sich ein leistungsstärkerer Dual-Tower-Kühler. Für die anvisierte Zielgruppe fällt dies jedoch kaum ins Gewicht. Unser Testmuster bietet ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Kühlleistung, Lautstärke, Verarbeitung und Ausstattung.

96%
Verarbeitung
96
Leistung
91
Lautstärke
95
Montage
100
Kompatibilität
100
Ausstattung
95
Preis
93
Richtig gut
  • saubere Verarbeitung und hochwertige Optik
  • schlanke Bauweise mit uneingeschränkter RAM-Kompatibilität
  • überraschend starke Kühlleistung für einen kompakten Single-Tower-Kühler
  • angenehm leiser Betrieb bei niedrigen und mittleren Drehzahlen
  • einfache und sichere Montage
  • gute Sockel-Kompatibilität (AMD AM4/AM5 & Intel)
  • schicke und anpassbare ARGB-Beleuchtung (Lüfter)
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Wärmeleitpaste im Lieferumfang enthalten
Verbesserungswürdig
  • unter Volllast leicht hörbarer Lüfter
  • Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte nicht ganz auf dem Niveau einer vernickelten Kupferbodenplatte
  • für stark übertaktete High-End-CPUs nur bedingt geeignet
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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