Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black - Test/Review
Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn seine aktuelle Luftkühler-Serie um eine Variante, die bewährte Kühltechnik mit moderner ARGB-Beleuchtung kombiniert.
Von Christoph Miklos am 17.07.2026 - 05:05 Uhr

Fakten

Hersteller

Alpenföhn

Release

Mitte Juni 2026

Produkt

Kühler (Prozessor)

Preis

ab 29,90 Euro

Webseite

Media (9)

Modelle | Verarbeitung | Lüfter


Drei neue Matterhorns


Mit der Matterhorn-2-Serie bietet Alpenföhn gleich mehrere Luftkühler für unterschiedliche Ansprüche an. Die Modellreihe umfasst den Matterhorn 2 Black, den Matterhorn 2 AURORA Black sowie das leistungsstärkste Modell, den Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Alle Varianten richten sich an Nutzer, die auf eine hohe Kühlleistung und eine moderne Optik Wert legen, unterscheiden sich jedoch bei Ausstattung und Kühlkonzept.
Den Einstieg bildet das Matterhorn 2 Black. Dieses Modell setzt auf ein schlichtes, komplett schwarzes Design und verzichtet bewusst auf eine RGB-Beleuchtung. Damit richtet es sich vor allem an Anwender, die eine unauffällige Optik bevorzugen und gleichzeitig von einer leistungsstarken Luftkühlung profitieren möchten.
Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn die Serie um eine Variante mit integrierter ARGB-Beleuchtung. Diese sorgt für zusätzliche optische Akzente im Gehäuse und lässt sich mit kompatiblen Mainboards synchronisieren. Technisch orientiert sich das Modell am Basiskühler, spricht jedoch insbesondere Nutzer an, die Wert auf eine individuelle Beleuchtung ihres Systems legen.
An der Spitze der Baureihe steht das Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Hier setzt Alpenföhn auf eine deutlich größere Dual-Tower-Konstruktion mit zwei 120-mm-ARGB-Lüftern und insgesamt sechs Heatpipes. Dank einer angegebenen Kühlleistung von bis zu 250 Watt TDP eignet sich dieses Modell auch für leistungsstarke Gaming- und Workstation-Prozessoren. Das AURORA MAX stellt damit die leistungsstärkste und umfangreichste Ausführung der aktuellen Matterhorn-2-Serie dar und soll maximale Kühlleistung mit einer modernen ARGB-Optik verbinden.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt, wie vom Hersteller gewohnt, in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der Prozessorkühler misst schmale 120 × 158 × 71 mm (BxHxT) und bringt mit Lüfter 550 Gramm auf die Waage. Bereits beim Auspacken hinterlässt der Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black einen wertigen Gesamteindruck. Der Kühlturm ist sauber verarbeitet und vollständig in Schwarz gehalten, wodurch er sich optisch dezent in nahezu jedes System einfügt. Passend dazu gibt es auch eine schicke Kunststoffabdeckung. Scharfe Kanten oder sichtbare Lackfehler konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Die vier 6-mm-Heatpipes sind präzise in den Lamellenblock eingepasst und sorgen gemeinsam mit der Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte für einen aufgeräumten Eindruck. Die Kontaktfläche ist sauber verarbeitet und ausreichend glatt, auch wenn sie konstruktionsbedingt nicht die Perfektion einer vernickelten Kupferbodenplatte erreicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die schlanke Single-Tower-Bauweise. Der Kühlkörper ragt nicht über die RAM-Bänke hinaus, sodass auch Speichermodule mit hohen Heatspreadern ohne Einschränkungen verwendet werden können. Eine Anpassung der Lüfterposition oder der Verzicht auf bestimmte DIMM-Slots ist selbst auf kompakten Mainboards nicht erforderlich. Dadurch eignet sich der Alpenföhn Matterhorn 2 AURORA Black auch für Systeme, bei denen maximale RAM-Kompatibilität gefragt ist.

Lüfter


Für die Belüftung kommt ein hauseigener 120-mm-Lüfter zum Einsatz. Dieser arbeitet mit einer Drehzahl von 500 bis 1.800 U/min, erreicht einen maximalen Luftdurchsatz von 120,34 m³/h (70,82 CFM) und erzeugt dabei laut Hersteller eine Geräuschentwicklung von höchstens 32,5 dB(A). Mit einem statischen Druck von 2,43 mmH₂O eignet sich der Lüfter auch für den Einsatz auf eng stehenden Kühllamellen. Das verwendete hydrodynamische Lager (Hydraulic/FDB) verspricht zudem eine lange Lebensdauer und einen ruhigen Lauf. Gesteuert wird der Lüfter über einen 4-Pin-PWM-Anschluss, während die Beleuchtung über einen separaten 3-Pin-ARGB-Anschluss (5V) erfolgt. Der schwarze Kunststoffrahmen ist sauber verarbeitet und weist weder scharfe Kanten noch unschöne Gussgrate auf. Auch die weißen, leicht transparenten Lüfterblätter sind präzise gefertigt und sitzen spielfrei auf der Nabe. Insgesamt wirkt der Lüfter robust und vermittelt den Eindruck, problemlos viele Jahre seinen Dienst zu verrichten. Optisch setzt Alpenföhn auf eine dezente, aber wirkungsvolle ARGB-Beleuchtung. Die LEDs sind gleichmäßig im Lüfter integriert und leuchten die transparenten Rotorblätter homogen aus. Dadurch entstehen kräftige Farben und flüssige Farbverläufe ohne sichtbare Hotspots oder dunkle Bereiche. Sämtliche gängigen Beleuchtungseffekte werden sauber dargestellt und lassen sich über kompatible Mainboards oder ARGB-Controller individuell anpassen.

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