Vampire: The Masquerade: Bloodlines 2 - Test/Review
Kommt heran, Childe, Kinder der Nacht, Töchter und Söhne Kains! Entwickler The Chinese Room, gemeinsam mit dem schwedischen Publisher Paradox Interactive, ziehen uns erneut in die Nacht und die Welt der Dunkelheit.
Von Lars Hack am 11.11.2025 - 04:28 Uhr

Fakten

Plattformen

PlayStation 5 Pro

Xbox Series S

Xbox Series X

PlayStation 5

PC

Publisher

Paradox Interactive

Entwickler

The Chinese Room

Release

21.10 2025

Genre

Action-RPG

Typ

Vollversion

Pegi

18

Webseite

Preis

59,90 Euro

Media (24)

Fazit & Wertung

Lars meint: Kein wirkliches Bloodlines - aber ein fesselndes Vampir-Abenteuer mit technischen Macken!

Bloodlines 2 ist kein gutes Bloodlines-Spiel. Aber es ist ein gutes Vampir-Action-Rollenspiel! Die flüssige Kampfmechanik, mitsamt dem freien Zusammenstellen von Fähigkeiten verschiedener Clans, ist das Highlight unseres untoten Ausflugs in die City of Flowers. Hier springen wir ins Gefecht, schalten die ersten Gegner in einem Bluthagel aus, vernebeln den Geist eines anderen Widersachers und während dieser träumt, zerfetzen wir einen dritten mit unseren Schlägen. Das Ganze ist dabei so eintönig oder abwechslungsreich, wie wir als Spieler es möchten. Schade ist es aber trotzdem um die Gebiets-Vielfalt, den lockeren Nebenquests und den dreckigen 90s-Flair des Vorgängers. Die Nebenquests, die sich einfach wie Perlen jede Nacht aneinanderreihen, lassen rasch Routine aufkommen. Im Jahre 2024 fragt uns niemand, ob wir einen Friedhof gegen Zombies verteidigen. Stattdessen gibt uns die gleiche Vampirdame jede Nacht ein neues Ziel zum Ausschalten, wofür wir dann Erfahrung und Resonanz einheimsen. Insgesamt wirkt es einfach aufgeräumter in Seattle - einfachere, flachere Nebenquests, kein Inventar, keine dauerhafte Maskeraden-Konsequenzen oder Bestien-Anfälle. Das heißt nicht, dass die Hauptquest, mitsamt aller Charaktere, interaktive Rückblenden und eben dem flüssigen Kampfsystem nicht das Zeug haben, World of Darkness-Fans zu fesseln. Es ist einfach das Drumherum, das anfangs verflixt hübsch aussieht, aber dann an der eigenen Repetition schwächelt.

77%
Grafik
86
Sound
72
Bedienung
75
Spielspaß
78
Atmosphäre
81
Preis/Umfang
70
Richtig gut
  • spannende Hauptstory
  • sehr flexibles Zusammenstellen des eigenen Skillsystems
  • sehr fluides Kampfsystem
  • schnelles Eingewöhnen in das Bewegungssystem
Verbesserungswürdig
  • monotone, routinierte Nebenquests
  • nur ein Gebiet, in dem das Spiel stattfindet
  • keine wirklichen Entscheidungen
  • fehlende deutsche Synchro
  • technische Bugs
  • einseitiges Gegnerdesign
Anforderungen
PC MINDESTANFORDERUNGEN:
• Betriebssystem: Windows 10 (64-bit)
• Prozessor: Intel Core i3-8350K | AMD Ryzen 3 3300X
• Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
• Grafik: NVIDIA GeForce GTX 1060 (6GB) | AMD Radeon RX 480 (8GB) | Intel Arc A580 (8GB, Resizable BAR enabled) | AMD Radeon 780M
• DirectX: Version 12
• Speicherplatz: 30 GB verfügbarer Speicherplatz

• Microsoft Xbox Series X|S Konsole
• Sony PlayStation 5 (Pro) Konsole
Getestet für
PC
Lars Hack Konnte Lars zuerst laufen oder den Controller einer SNES bedienen? Die Frage ist bis heute nicht sicher geklärt. Klar ist, dass er sein Herz seit damals an Videospiele verloren hat.

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