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Inhalt
Fakten
Hersteller
Turtle Beach
Release
Juni 2024
Produkt
Headset
Preis
ab 176 Euro
Webseite
Media (12)
Die gesamte Konstruktion ist sehr stabil gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Beim Atlas Air kommt erstmals ein „freistehendes Ohrmuscheldesign“ zum Einsatz. Zur Erklärung: Die Ohrmuscheln sind über je drei Gummibänder mit dem Kopfband verbunden. Sie „schweben“ an diesem, was das Headset sehr bequem macht. Ebenfalls neu für Turtle Beach: Man setzt auf ein flexibles Kopfband. Per Klettverschlüsse kann man die Größe anpassen.
Das abnehmbare sowie flexible Mikrofon befindet sich auf der linken Seite und kann bei Bedarf hochgeklappt werden. Dadurch wird dieses auch automatisch deaktiviert.
Auf eine Beleuchtung verzichtet der Hersteller. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Mit dem beiliegenden Empfänger verbindet sich das Headset im 2.4-GHz-Frequenzbereich und sorgt so für eine latenzfreie Übertragung ohne Qualitätsverlust (Reichweite: 12 Meter). Die exklusiv im PC-Modus verfügbare 24-Bit-Abtastrate mit 96 kHz sorgt für eine genauere Reproduktion des Originalsignals und damit für optimale Klangqualität. Der 2.4-GHz-Dongle ist auch mit der PlayStation (4/5) und Nintendo Switch Konsole kompatibel. Alternativ kann das Audioprodukt auch via Bluetooth (iOS, Android, PC und Nintendo Switch) oder 3.5-mm-Klinkenkabel genutzt werden (PC, PlayStation, Nintendo Switch, Xbox Series X/S, Xbox One und Mobilgeräte).
Die Akkulaufzeit beträgt knapp 40 Stunden bei 50 Prozent Lautstärke (2.4 GHz; Bluetooth: 50 Stunden). Per USB-C-Kabel wird der fix verbaute Akku (800 mAh) innerhalb von knapp einer Stunde vollgeladen.
Bei den Bedienelementen am Headset selbst gibt es drei Knöpfe: Einschalten, Wechseln zwischen den Drahtlosmodi und Bluetooth-Pairing. Die Lautstärke verstellt man über ein großes Drehrad an der Außenseite der Ohrmuschel. Und wie bereits etwas weiter oben erwähnt: Per Hochklappen wir das Mikrofon deaktiviert.
Kommen wir nun zum „Sorgenkind“ unseres Testmusters: der hauseigenen Swarm II Software. In dieser lässt sich etwa die Option Superhuman Hearing aktivieren und konfigurieren. Dabei werden gewisse Geräusche in Spielen verstärkt, etwa Schritte von Gegnern. Aber auch das Verhältnis von Spiel- und Chatlautstärke lässt sich einstellen. Ebenso kann das Mikrofon konfiguriert werden. Hinzu kommen ein Equalizer, Energieeinstellungen und die Möglichkeit, Firmwareupdates durchzuführen. Leider „kränkelt“ der Treiber an zahlreichen Bugs (zum Beispiel werden Einstellungen nicht übernommen) und stürzte während unserer Testzeit mehrmals ab.
In sämtlichen Programmen überzeugt das abnehmbare Mikrofon mit einer klaren, lauten und störungsfreien Übertragung.
Christoph meint: Extrem bequemes und gut klingendes Multiplattform-Gaming-Headset!
“Nach knapp über zwei Wochen Testzeit kann ich eins mit Gewissheit sagen: Das Atlas Air ist eines der bequemsten Gaming-Headsets am Markt. Der Tragekomfort ist sensationell und auch Brillenträger werden das leichte Audioprodukt lieben. Der Verkaufspreis von knapp 180 Euro ist zwar kein Schnäppchen, doch dafür bekommt man eine ordentliche Verarbeitungsqualität und eine sehr gute Klangqualität geboten. Selbst zum Musikhören kann man das neuste Turtle Beach Headset problemlos benutzen. Als Highlight entpuppt sich das gut klingende Mikrofon. Eine Seltenheit bei kabellosen Headsets. Ebenfalls für einen Kauf sprechen die zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten (2.4 GHz, Bluetooth und Analog) und lange Akkulaufzeit. Wo der Hersteller aber definitiv noch (sehr viel) Hand anlegen muss ist die Software. Zahlreiche Abstürze und nervige Bugs dürfen bei einem Premiumprodukt nicht sein!
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