Razer Basilisk V3 Pro 35K Phantom White Edition - Test/Review
Ende 2025 hat Razer seine „Phantom White Edition“ Peripherie-Kollektion, die durch ein halbtransparentes, weißes Design im Retro-Future-Look besticht, auf den Markt gebracht.
Von Christoph Miklos am 03.03.2026 - 06:30 Uhr

Fakten

Hersteller

Razer

Release

Ende 2025

Produkt

Maus

Preis

ab 175,88 Euro

Webseite

Media (9)

Verarbeitung & Technik


Verarbeitung


Hardware mit transparentem Gehäuse waren in den 2000er-Jahren teilweise stark im Trend. Seit ein paar Jahren erfreut sich dieser Stil wieder größerer Beliebtheit. Genau da knüpft Razer mit der neuen Kollektion an. Die neue Razer Basilisk V3 Pro 35K Phantom White Edition misst 75.4x42.5x130 mm (BxHxT) und eignet sich daher ideal für Spieler mit (mittel)großen Händen. Das Gewicht der Maus liegt bei knapp 112 Gramm (mit Akku). Die Verarbeitung ist tadellos und die Materialwahl lässt die Maus durchaus hochwertig erscheinen. Zur Eingabe stehen insgesamt sieben Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Vier-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Praktisch: Per Razer Synapse Software schaltet das Mausrad automatisch vom taktilen in den Freilauf-Modus. Unter den beiden Haupttasten wurden hauseigene Schalter verbaut. Die Razer Optical-Mouse-Switches der 3. Generation sind für 90 Millionen Klicks ausgelegt und lösen mit einer Aktivierung von nur 0.2 Millisekunden ohne unbeabsichtigte Doppelklicks aus. Die Schalter verfügen über einen leichten und direkten Druckpunkt, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Das mitgelieferte und sehr flexible USB-C-Kabel misst ausreichend lange 1.8 Meter. Fünf PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Ebenfalls an der Unterseite findet man den Modus-Schalter (Aus, 2.4 GHz, Bluetooth) und die Profil-Taste. Das Highlight ist definitiv die coole Optik: Die Kombination aus transparentem Gehäuse und einstellbarer RGB-Beleuchtung (elf adressierbare Zonen; Logo, Mausrad und Bodenrand) kann sich sehen lassen. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.

Technik und Mouse Dock Pro


Hersteller Razer verbaut in unserem Testmuster den hochmodernen Razer Focus Pro 35K Optical Gen-2 Sensor, der eine maximale Auflösung von bis zu 35.000 DPI bietet. Darüber hinaus punktet der Nager mit einer Beschleunigung von 70 G und einer Geschwindigkeit von 750 IPS. Die Razer Basilisk V3 Pro 35K Phantom White Edition verrichtet ihre Arbeit wahlweise per Kabel (USB-C; im Lieferumfang enthalten), Bluetooth (leichte Latenz) oder latenzfreier 2.4-GHz-Funktechnologie (HyperSpeed). Der Nager unterstützt außerdem kabelloses Akkuaufladen per Razer Wireless Charging Puck (separat erhältlich). Die Akkulaufzeit beträgt knapp 140 Stunden (2.4 GHz, ohne Beleuchtung) bzw. 210 Stunden (Bluetooth, ohne Beleuchtung). Geladen wird der Nager via USB-C-Kabel (im Lieferumfang enthalten). Zudem lässt sich die Basilisk V3 Pro 35K mit dem separat erhältlichen Mouse Dock Pro paaren, um die kabellose USB-Abfragerate per 2.4-GHz-Funk auf 8.000 statt 1.000 Hertz zu steigern. Dabei sinkt jedoch die Akkulaufzeit auf rund 28 Stunden. Das Mouse Dock Pro kann auch zum Laden des Akkus genutzt werden.

Software


In der übersichtlichen Razer Synapse Software kann man Makrobefehle inkl. Timings erstellen, die Polling-Rate ändern (125 bis 1.000 bzw. 8.000 Hertz), die RGB-Beleuchtung anpassen, die Lift-off/Landing-Distanz optimieren und DPI-Stufen (5 Stück) definieren. In einem weiteren Menüpunkt kann man per Sensorabtastung die Qualität der (Maus)Unterlage manuell oder automatisch ermitteln. Sämtliche Einstellungen lassen sich auf dem internen Speicher (5 Profile) der Maus ablegen. Der Nager wurde automatisch unter Windows 11 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die hauseigene Software installiert werden.

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