LC-Power LC-M32UCO - Test/Review
Bereits im vierten Quartal 2025 hat Hersteller LC-Power sein Monitor-Sortiment um drei „OLED“-Modelle (27“, 32“ und 49“) erweitert.
Von Christoph Miklos am 09.03.2026 - 04:41 Uhr

Fakten

Hersteller

LC-Power

Release

Ende 2025

Produkt

Monitor

Preis

ab 870,58 Euro

Webseite

Media (21)

Verarbeitung & Ausstattung


Unterschied OLED und LCD


Der Unterschied zwischen LCDs und OLEDs besteht darin, wie die Bilder erzeugt werden. Bei LCDs werden Flüssigkristalle verwendet, die ein Bild erzeugen, wenn Licht durch das Display fällt. OLED-Displays erzeugen Bilder, indem sie organische Materialien im Inneren des Displays mit Strom versorgen. Oder anders formuliert: Bei einem LCD werden die Pixel durch eine Hintergrundbeleuchtung beleuchtet. Bei einer OLED gibt es keine Hintergrundbeleuchtung; jeder Pixel wird selbst beleuchtet. Diese unterschiedlichen technologischen Ansätze in der Displaytechnologie haben große Auswirkungen auf einige Merkmale wie Kontrast, Helligkeit, Betrachtungswinkel, Lebensdauer, Schwarzwert, Einbrennen von Bildern und Preis.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der 32-Zoll-Monitor misst mit Standfuß 714 x 631 x 307 mm (BxHxT) und bringt 6.70 Kilogramm (inklusive Standfuß) auf die Waage. Im Lieferumfang enthalten sind: Monitor, Standfuß, DP-Kabel, Anleitung, Netzkabel und Montagematerial. Das externe Netzteil wird mit einem handelsüblichen Kaltgerätestecker mit Strom versorgt. Der metallic-grau beschichtete LC-Power LC-M32UCO wurde sehr wertig gefertigt und hinterlässt optisch gesehen einen guten Eindruck. Das recht dünne OLED-Display des Monitors (vier Millimeter) bietet an der Oberkante und den Außenkanten ein fast rahmenloses Design. Der boomerangförmige Standfuß aus Metall sorgt für einen rutschfesten Stand. Das integrierte Kabelmanagement trägt zu einem aufgeräumten Gesamteindruck bei und verhindert störenden Kabelsalat auf dem Tisch. Die RGB-bestückte Rückseite mit Kopfhörer-/Headset-Halterung beherbergt einige Lüftungsschlitze für das passive Kühlsystem. Unser Testmuster bietet diverse Ergonomie-Funktionen: Höhe (120 mm), Neigen (+20/-5 Grad) und Drehen (±20 Grad). Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Gerät nicht feststellen.

Ausstattung


Beim Monitor kommt ein OLED-Display mit einer spiegelnden/glossy Oberfläche zum Einsatz. Als Videosignaleingänge stellt der LC-M32UCO 1x DisplayPort 1.4 (165Hz@3840x2160) und 2x HDMI 2.1 zur Verfügung. Ebenfalls mit von der Partie: 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.4 (Upstream, 5Gb/s, PD-Out 65W, 165Hz@3840x2160), 1x USB-B 3.0 (Upstream, 5Gb/s), 2x USB-A 3.0 (Downstream, 5Gb/s) und 1x 3.5mm Klinke Line-Out. Ein integrierter KVM-Switch ist ebenfalls am Start. LC-Power spendiert dem Display sogar zwei Lautsprecher mit jeweils 5 Watt Leistung, die jedoch nur einen schwachen Klang bieten und etwas enttäuschen. Die Energie-Effizienz geht in Ordnung: So verbraucht der Monitor im ausgeschalteten Zustand sowie im Standby weniger als 1 Watt. Im Betrieb schluckt das Gerät maximal 48 Watt. Unser Testmuster profitiert, wie viele andere Gaming-Monitore, von cleveren Software-Lösungen. Diese helfen durch Helligkeitsanpassungen und automatische Abschaltungen, den Stromverbrauch weiter zu verringern. Diverse „Gaming“-Features sind natürlich auch vorhanden. Auch gibt es die OLED-bekannte Pixelreinigung, um Einbrenneffekte zu vermeiden.

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