ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - Test/Review (+Video)
Auf der CES 2026 in Las Vegas hat ASUS (ROG) zwei neue High-End AM5-Mainboards vorgestellt: das ROG Crosshair X870E Glacial für White-Build-Fans und das -fast- komplett schwarz beschichtete ROG Crosshair X870E Dark Hero.
Von Christoph Miklos am 13.03.2026 - 07:14 Uhr

Einleitung & Datenblatt


Einleitung


Auf der CES 2026 in Las Vegas hat ASUS (ROG) zwei neue High-End AM5-Mainboards vorgestellt: das ROG Crosshair X870E Glacial für White-Build-Fans und das -fast- komplett schwarz beschichtete ROG Crosshair X870E Dark Hero. Wir durften uns die zweitgenannte Hauptplatine genauer anschauen!

Über ASUS ROG


Republic of Gamers (ROG) ist eine ASUS-Submarke, die sich der Entwicklung der weltweit besten Gaming-Hardware und -Software widmet. ROG wurde 2006 gegründet und bietet eine komplette Serie innovativer Produkte, die für Leistung und Qualität bekannt sind, einschließlich Mainboards, Grafikkarten, Laptops, Desktops, Monitore, Audiogeräte, Router und Peripheriegeräte. ROG nimmt an großen internationalen Gaming-Events teil und sponsert diese. ROG-Hardware wurde verwendet, um Hunderte von Overclocking-Rekorden zu setzen, und sie ist nach wie vor die bevorzugte Wahl von Gamern und Enthusiasten auf der ganzen Welt.

Datenblatt


• Formfaktor: ATX • Sockel: AMD AM5 • Chipsatz: AMD X870E • CPU-Kompatibilität: Ryzen 7000, Ryzen 8000G, Ryzen 9000, CPU-Kompatibilitätsliste • RAM: 4x DDR5 DIMM-Slots, Dual Channel, max. 256GB UDIMM Non-ECC+ECC • RAM-Datenrate: DDR5-5200 (Ryzen 7000/Ryzen 8000G), DDR5-5600 (Ryzen 9000), max. DDR5-9600 OC • ECC-Unterstützung: ja • Anschlüsse extern: 1x HDMI 2.1 (iGPU), 2x USB4 mit DisplayPort 1.4a (40Gb/s, iGPU), 3x USB-C 3.1 (10Gb/s), 6x USB-A 3.1 (10Gb/s), 1x Toslink S/PDIF Out (Realtek ALC4082), 2x 3.5mm Klinke (Realtek ALC4082), 1x RJ-45 (5GBase-T, Realtek), 1x RJ-45 (10GBase-T, Realtek), 2x Antennenanschluss Quick Connect • PCIe-Slots: 2x PCIe 5.0 x16 (1x x16, 1x x8) [x16/x0 oder x8/x8] • M.2-Slots: 1x M.2/M-Key (PCIe 5.0 x4, 22110/2280/2260/2242), 1x M.2/M-Key (PCIe 5.0 x4, 2280/2260/2242), 2x M.2/M-Key (PCIe 4.0 x4, 2280/2260/2242), 1x M.2/M-Key (PCIe 4.0 x2, 2230), 1x M.2/E-Key (2230, belegt mit WiFi+BT-Modul) • Sonstige Schnittstellen: 2x SATA 6Gb/s (X870E), 2x SATA 6Gb/s (ASMedia ASM1162) • Anschlüsse intern - USB: 1x USB 3.2 Header Key-A (20Gb/s, PD-Out 60W, QC4+, 1x USB-C), 1x USB 3.2 Header Key-A (20Gb/s, 1x USB-C), 2x USB 3.0 Header 20-Pin (5Gb/s, 4x USB-A), 3x USB 2.0 Header 9-Pin (480Mb/s, 6x USB-A) • Anschlüsse intern - Kühlung: 2x CPU-Lüfter 4-Pin PWM, 4x Lüfter 4-Pin PWM, 1x AIO-Pumpe 4-Pin PWM, 1x Pumpe 4-Pin PWM, 1x ASUS AIO Q-Connector Header, 1x Thermal-Sensor Header • Anschlüsse intern - Stromversorgung: 1x 24-Pin ATX, 2x 8-Pin EPS12V, 1x 8-Pin PCIe • Anschlüsse intern - Beleuchtung: 3x 3-Pin ARGB (+5V/DATA/GND, max. 3A, ASUS Gen2) • Buttons/Switches: Clear-CMOS-Button (extern), USB BIOS Flashback (extern), Alternative PCIe Mode-Switch (intern), FlexKey-Button (intern), Retry-Button (intern), Start Button (intern) • Audio: Realtek ALC4082, DAC (ESS ES9219), ASUS SupremeFX • Netzwerk: Realtek (10Gb/s), Realtek (5Gb/s) • Grafik: iGPU • RAID-Level: 0/1/10 (X870E) • Wireless: Wi-Fi 7 (WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ax/be, 2x2, MediaTek MT7927), Bluetooth 5.3 • VRM-Design: 20+2+2, 22 virtuelle CPU-Phasen (2x10+2x1), 11 reale CPU-Phasen (10+1) • MOSFETs VCORE: 20x 110A SiC850A (DrMOS) • MOSFETs SOC/VCCGT: 2x 110A SiC850A (DrMOS) • MOSFETs Sonstige: 2x 80A SiC629A (DrMOS) • PWM-Controller: ASP2205 (XDPE192C3B, max. 12 Phasen), RT3672JE (max. 2 Phasen) • Beleuchtung: RGB, 1 Zone (I/O-Abdeckung) • BIOS: 1x 64MB (512Mb) • Besonderheiten: Audio+solid capacitors, Diagnostic LED (LED-Indikatoren), Diagnostic LED (Segmentanzeige), I/O-Blende integriert, Backplate, 5x M.2-Passivkühler • Garantie: 3 Jahre
Preis: 738,90 Euro (Stand: 13.03.2026)

Testplattform


• Prozessor: AMD Ryzen 9 9950X • Arbeitsspeicher: Kingston FURY Renegade RGB DIMM Kit 32GB DDR5-6000 • Grafikkarte: MSI GeForce RTX 4090 Suprim X 24G • Prozessorkühler: Alpenföhn Gletscherwasser 360 High Speed • Wärmeleitpaste: ARCTIC MX-7 • Netzteil: Seasonic Prime TX-1600 • Soundkarte: Creative Sound BlasterX AE-5 PLUS • Festplatten: KIOXIA EXCERIA PRO SSD 2TB • Gehäuse: be quiet! Silent Base 802 weiß • Betriebssystem: Windows 11 • Peripherie: Razer Viper Ultimate, Sharkoon PureWriter RGB, EPOS Sennheiser GSP 670 • Monitor: Monitor: LG UltraGear 48GQ900-B • Zimmertemperatur: ca. 21°C

AMD X870(E) Chipsatz


Beim neuen X870E handelt es sich im Prinzip nur um einen umbenannten X670E. Die einzige Neuerung ist, dass auf Mainboards mit X870E nun immer USB4 vorhanden ist (per Zusatzchip). Dies ist bei Platinen mit den X670-Chipsätzen wiederum nur eine selten genutzte Option. Der Zusatzchip sorgt allerdings dafür, dass die Zahl der verfügbaren PCIe-4.0-Lanes vom Chipsatz abnimmt, denn für zweimal USB4 reserviert sich der Zusatzchip (ASM4242) eben einmal PCIe 4.0 x4. Der X870 ohne E am Ende ist wiederum ein „modifizierter“ B650E. Als Käufer eines solchen Mainboards gibt es ebenfalls PCIe 5.0 für Grafikkarten und USB4. Im Gegenzug sinkt aber die Zahl der maximalen PCIe-Lanes von 44 auf nur noch 36 und auch bei allen anderen Schnittstellen wie PCIe 4.0, PCIe 3.0, SATA und den diversen USB-Ausführungen geht das mögliche Maximum drastisch zurück.

Verarbeitung & Layout


Verarbeitung und Layout


Unser Testmuster kommt im ATX-Format daher und punktet mit einer fast komplett schwarzen Beschichtung (daher auch der Zusatz „Dark Hero“ im Namen). Für optische Akzepte sorgt die anpassbare RGB-Beleuchtung der I/O-Abdeckung. Wie gewohnt: Beim ROG Crosshair X870E Dark Hero setzt Hersteller ASUS auf hochwertige Materialien sowie eine saubere Fertigung. Ein besonderes Augenmerk haben die Ingenieure auf die Kondensatoren gelegt, die durch eine strenge Qualitätsprüfung mussten. Generell ist das Layout des Boards durchdacht. Einmal mehr praktisch sind beispielsweise die gewinkelten SATA-Anschlüsse. ASUS verbaut auf dem Mainboard vier DIMM-Sockel (DDR5; Dual-Channel). Mit aktuellen 64-GB-Speicherkits könnte man so einen mehr als ausreichenden Speicherausbau auf 256 GB schaffen (bis zu 9.600 MHz mittels OC). Um der Problematik einer möglichen Überhitzung entgehen zu können, gibt passive Kühlkörper (Chipsatz und Spannungswandler). Der verpflichtende ASM4242-USB4-Controller hat einen eigenständigen Kühler erhalten. Gleiches gilt auch für den PCH-Kühler. Für ein ordentliches Overclocking-Potenzial sorgt das 20+2+2-Phasendesign. Alle 20 VCore- und auch die beiden SoC-Phasen werden von 110-A-Wandlern versorgt. Die beiden PCIe 5.0 x16-Slots sind durch Metall verstärkt. Dies soll beim Einsatz von schweren High-End-Grafikkarten potenziell Vorteile bieten. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Der Lieferumfang fällt sehr üppig aus:
• Quick-Start-Guide • 2T2R-WLAN-Antenne • vier SATA-Kabel • M.2-Wärmeleitpad (22110) • zwei M.2-Schrauben für das DIMM.2-Modul • Q-Connector • drei M.2 Q-Slide • fünf M.2-Gummi-Abstandshalter • M.2-Gummi-Abstandshalter für M.2-Backplate • ROG-RAM-Lüfter-Kit • ROG-Flaschenöffner • ROG-Sticker • ROG-Dankkarte

Technik & Ausstattung


Anschlüsse und Technik


Unser Testmuster besitzt 2x PCIe 5.0 x16 (1x x16, 1x x8) [x16/x0 oder x8/x8], 2x SATA 6Gb/s (X870E), 2x SATA 6Gb/s (ASMedia ASM1162), 1x M.2/M-Key (PCIe 5.0 x4, 22110/2280/2260/2242), 1x M.2/M-Key (PCIe 5.0 x4, 2280/2260/2242), 2x M.2/M-Key (PCIe 4.0 x4, 2280/2260/2242), 1x M.2/M-Key (PCIe 4.0 x2, 2230), 1x M.2/E-Key (2230, belegt mit WiFi+BT-Modul), 1x USB 3.2 Header Key-A (20Gb/s, PD-Out 60W, QC4+, 1x USB-C), 1x USB 3.2 Header Key-A (20Gb/s, 1x USB-C), 2x USB 3.0 Header 20-Pin (5Gb/s, 4x USB-A) und 3x USB 2.0 Header 9-Pin (480Mb/s, 6x USB-A). Zur besseren Kühlung der M.2-SSDs gibt es fünf passive Kühlkörper. Darüber hinaus verfügt unser Testmuster über drei RGB-Header: 3-Pin ARGB (+5V/DATA/GND, max. 3A, ASUS Gen2). Wi-Fi 7 (WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ax/be), Bluetooth 5.3 und eine Debug-LED sind ebenfalls mit von der Partie. Das LAN-Port-Netzwerk kann man wahlweise per 10- oder 5 Gb/s-Anschluss (beide Realtek) betreiben.
Sonstigen internen Anschlussmöglichkeiten:
2x CPU-Lüfter 4-Pin PWM 4x Lüfter 4-Pin PWM 1x AIO-Pumpe 4-Pin PWM 1x Pumpe 4-Pin PWM 1x ASUS AIO Q-Connector Header 1x Thermal-Sensor Header 1x 24-Pin ATX 2x 8-Pin EPS12V 1x 8-Pin PCIe Die externen Anschlüsse in der Übersicht:
1x HDMI 2.1 (iGPU) 2x USB4 mit DisplayPort 1.4a (40Gb/s, iGPU) 3x USB-C 3.1 (10Gb/s) 6x USB-A 3.1 (10Gb/s) 1x Toslink S/PDIF Out (Realtek ALC4082) 2x 3.5mm Klinke (Realtek ALC4082) 1x RJ-45 (5GBase-T, Realtek) 1x RJ-45 (10GBase-T, Realtek) 2x Antennenanschluss Quick Connect

Features, Bios & Preis


Features


Wi-Fi 7: Der Wi-Fi 7-Chipsatz der nächsten Generation bietet eine ultrabreite Kanalbandbreite von 320 MHz im 6-GHz-Band und 4096 QAM, die bis zu 2.4-fache Wi-Fi-Geschwindigkeiten ermöglichen. Die revolutionäre Multi-Link Operation (MLO) sorgt für eine stabilere Wi-Fi-Verbindung und eine geringere Latenz, die neue Möglichkeiten bei Spielen, Streaming und industriellem IoT eröffnet.
AI Cache Boost: ASUS AI Cache Boost ist eine automatische Overclocking-Funktion im BIOS, die speziell den Cache/Infinity-Fabric-Teil der AMD-Ryzen-CPU optimiert, um mehr Gaming-Performance herauszuholen.
NitroPath DRAM Technology: NitroPath DRAM Technology ist eine von ASUS entwickelte Hardware-Optimierung für DDR5-Speicher auf einigen High-End-ROG-Mainboards. Sie zielt darauf ab, die Signalqualität zwischen CPU-Speichercontroller und den RAM-Modulen zu verbessern, damit sehr hohe DDR5-Geschwindigkeiten stabil betrieben werden können. Ein wichtiger Teil der Technologie ist ein verkürzter und sauberer Signalpfad zwischen CPU und RAM-Slot. Die Leiterbahnen, über die die Daten übertragen werden, wurden so gestaltet, dass sie weniger Widerstand und weniger elektromagnetische Störungen erzeugen. Dadurch bleibt das Signal klarer und erreicht den Arbeitsspeicher mit weniger Verlust. Zusätzlich wurden die Kontaktflächen im DIMM-Slot verbessert, sodass die Verbindung zwischen RAM-Modul und Mainboard stabiler ist und elektrische Signale zuverlässiger übertragen werden. Ein weiterer Effekt ist die Reduzierung von Signalübersprechen (Crosstalk) zwischen den einzelnen Datenleitungen. Wenn mehrere hochfrequente Signale nebeneinander verlaufen, können sie sich gegenseitig beeinflussen. Durch optimierte Abschirmung und ein präziseres Leiterbahn-Layout minimiert NitroPath diese Effekte. Das führt zu einer insgesamt stabileren Datenübertragung und erleichtert das Erreichen sehr hoher DDR5-Taktraten. Der praktische Nutzen zeigt sich vor allem beim Speicher-Overclocking. Systeme mit NitroPath-Design können oft höhere stabile RAM-Frequenzen erreichen oder benötigen weniger Spannung für denselben Takt. Besonders bei DDR5-Kits im Bereich von etwa 8000 MT/s oder höher kann diese verbesserte Signalqualität entscheidend sein, um Stabilität zu gewährleisten.
AEMP: Das ASUS Enhanced Memory Profile (AEMP) ist ein exklusives Firmware-Feature für Speichermodule mit PMIC-Beschränkung. AEMP erkennt automatisch die Speicherchips in deinem Kit und präsentiert dann optimierte Frequenz-, Timing- und Spannungsprofile, die du mühelos anwenden kannst, um die Leistung zu steigern. AIO Q-Connector: Der ASUS AIO Q-Connector ist eine praktische Anschlusslösung von ASUS, die den Einbau einer All-in-One-Wasserkühlung vereinfacht. Er wird auf einigen ASUS-ROG-Mainboards verwendet, zum Beispiel auf dem ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero. Der Connector dient dazu, mehrere Kabel einer AIO-Kühlung – etwa für Pumpe und Radiatorlüfter – übersichtlich anzuschließen. Normalerweise müssen diese Kabel einzeln an verschiedene Lüfter- oder Pumpen-Header des Mainboards angeschlossen werden. Mit dem AIO Q-Connector werden sie zunächst in einen kleinen Adapter oder Anschlussblock gesteckt, der anschließend als eine Einheit mit dem entsprechenden Header auf dem Mainboard verbunden wird. Dadurch wird die Installation einfacher, weil man die kleinen Stecker nicht direkt auf die oft schwer zugänglichen Pins des Mainboards setzen muss. Technisch verändert der AIO Q-Connector die Signale nicht; er ist lediglich ein passiver Adapter, der die Verbindungen übersichtlich zusammenführt. Der Vorteil besteht vor allem in einfacherer Montage, geringerem Risiko von Fehlanschlüssen und besserem Kabelmanagement im PC-Gehäuse. PCIe Slot Q-Release (Comeback): Ist eine Komfortfunktion von ASUS, die das Entfernen einer Grafikkarte aus dem PCIe-Slot deutlich einfacher macht. Normalerweise besitzen PCIe-Slots eine kleine mechanische Verriegelung am Ende des Slots. Wenn eine Grafikkarte eingesetzt wird, rastet diese Verriegelung ein und hält die Karte sicher im Slot. Um die Grafikkarte wieder zu entfernen, muss man diesen kleinen Kunststoffhebel manuell drücken. Bei großen Grafikkarten und engen Gehäusen ist dieser Hebel jedoch oft schwer erreichbar, weil die Grafikkarte selbst oder ein CPU-Kühler im Weg sein kann. Die Q-Release-Funktion löst dieses Problem mit einem separaten Entriegelungsknopf oder Hebel auf dem Mainboard. Wenn man diesen Knopf drückt, wird die Verriegelung des PCIe-Slots mechanisch gelöst. Dadurch springt die Arretierung im Slot auf und die Grafikkarte kann einfach herausgezogen werden, ohne dass man direkt an den kleinen Hebel im Slot greifen muss. BIOS Q-Dashboard: BIOS Q-Dashboard ist eine Funktion im BIOS moderner Mainboards von ASUS. Im Q-Dashboard wird das Mainboard visuell dargestellt, inklusive wichtiger Anschlüsse wie CPU-Sockel, RAM-Slots, PCIe-Slots, M.2-SSDs, Lüfteranschlüsse und USB-Ports. Wenn eine Komponente angeschlossen ist, wird sie im Diagramm angezeigt. Man erkennt also sofort, welche Hardware installiert ist und ob alles korrekt verbunden wurde. Ein großer Vorteil ist, dass man direkt von der Grafik zu den passenden BIOS-Optionen springen kann. Wenn man zum Beispiel auf einen Lüfteranschluss oder einen RAM-Slot klickt, öffnet sich die entsprechende Einstellungsseite im BIOS. Dadurch muss man nicht mehr durch viele Menüs navigieren.
64 MB Bios: Ein 64 MB großer BIOS-Chip bietet deutlich mehr Speicherplatz als ältere BIOS-Versionen (früher waren oft nur 16 MB oder 32 MB üblich). Dadurch kann ASUS mehr Funktionen in die Firmware integrieren, zum Beispiel umfangreichere Overclocking-Tools, eine modernere grafische Oberfläche, zusätzliche Hardware-Support-Module und Unterstützung für mehrere CPU-Generationen über BIOS-Updates. Zusätzlich erleichtert ein größerer BIOS-Speicher zukünftige Updates. Wenn neue Prozessoren oder Technologien erscheinen, kann der Hersteller die Unterstützung oft einfach per Firmware-Update hinzufügen, ohne ältere Funktionen entfernen zu müssen.
SupremeFX: ROG SupremeFX ist eine einzigartige Mischung aus Hardware und Software, die überragenden Klang liefert. Beim ROG Crosshair X870E Dark Hero setzt SupremeFX den ALC4080-Codec ein, um die Wiedergabeauflösung über alle Kanäle hinweg von 192 kHz auf 384 kHz zu erhöhen. Der Frontpanel-Ausgang wird durch einen hochintegrierten Savitech-Verstärker geleitet, der eine Vielzahl von Gaming-Headsets und High-Fidelity-Kopfhörern ansteuern kann. Dolby Atmos wird ebenfalls unterstützt.
Vorinstallierter WiFi-Treiber: Ein vorinstallierter WLAN-Treiber ermöglicht es Nutzern, während der Installation von Windows auf ihrem PC eine Internetverbindung herzustellen. Dadurch wird kein USB-Stick für die Treiberinstallation benötigt, was den Einrichtungsprozess schneller und komfortabler macht.
M.2 Q-Release: Per Schalter lässt sich der M.2-Kühlkörper einfach entfernen.
M.2 Q-Slide: Ein neuer und verschiebbarer Steckplatz, der für die M.2-Größen 2242 und 2260 geeignet ist.
M.2 Q-Latch: Einbau von M.2-SSDs ohne Schrauben.

Bios


Unser Testmuster wurde mit der ersten BIOS-Version 0402 ausgeliefert, das AMDs AGESA-Version ComboAM5PI 1.2.7.0 mitbringt. Zum Testzeitpunkt setzten wir auf die Beta-Bios Version 0702 (ComboAM5 PI 1.3.0.0a), welche absolut stabil lief. Die UEFI-Oberfläche hat von ASUS zahlreiche Verbesserungen/Neuerungen erhalten. Dazu gehört eine überarbeitete EZ-Mode-Seite mit übersichtlicheren Schnelleinstellungen, die direkt zu EZ Flash und anderen Funktionen führen. Außerdem gibt es einen neuen Essential Mode, der zusätzliche Einstellungen wie PBO-Kontrollen, Base-Clock-Anpassung und Speicherfrequenz bietet, zusätzlich zu den üblichen Optionen wie Boot-Priorität und Speicherprofil. Das ist eine willkommene Ergänzung, da sie noch stärker verhindert, dass man tief in die Menüs eintauchen muss. Zusätzlich gibt es eine neue Hardware-Monitor-Box, die auf den meisten Seiten im Advanced Mode Echtzeitinformationen anzeigt. Der Favoritenbereich ist weiterhin unverändert und erlaubt es, häufig genutzte Einstellungen hinzuzufügen, falls der Essential Mode nicht ausreichend gefüllt ist. Das Q-Dashboard bleibt ebenfalls eine sehr nützliche Funktion: Hier kann man die angeschlossene Hardware sehen und auf einzelne Komponenten klicken, um direkt zu deren Seite im EFI zu gelangen. Als letzte Möglichkeit gibt es auch eine Suchfunktion, die den Vorteil hat, dass man gefundene Einstellungen direkt aus dem Suchfenster heraus anpassen kann. Die Seite Extreme Tweaker ist der Bereich, in dem sich der Großteil der Overclocking-Werkzeuge befindet. Einige dieser Optionen sind auch im Menü Advanced im Abschnitt AMD Overclocking zu finden. Der Lüftersteuerungsbereich ist hervorragend. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, mehrere Lüfterprofile pro Anschluss (Header) zu speichern, indem man im Lüfterkurvenfeld auf Manual# klickt. Das kann hilfreich sein, wenn man mit verschiedenen Lüftern, Drehzahlen oder Kühllösungen experimentiert, da man so nicht für jede Variante ein komplettes EFI-Profil erstellen muss.

Preis und Verfügbarkeit


Das ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero ist ab sofort für 738,90 Euro (Stand: 13.03.2026) im Handel erhältlich.

Testvideo


Video folgt in Kürze

Cinebench 2024

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - Cinebench 2024
mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
136 Pkt.
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
136 Pkt.
NZXT N7 B850
135 Pkt.
MSI MPG X670E Carbon WIFI
135 Pkt.
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
135 Pkt.
GIGABYTE X670E AORUS Master
135 Pkt.
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
135 Pkt.
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
135 Pkt.
Sapphire Pure X870A WIFI 7
135 Pkt.

Blender

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - Blender
weniger ist besser
NZXT N7 B850
57 Sek.
MSI MPG X670E Carbon WIFI
57 Sek.
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
56 Sek.
GIGABYTE X670E AORUS Master
56 Sek.
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
56 Sek.
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
56 Sek.
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
56 Sek.
Sapphire Pure X870A WIFI 7
56 Sek.
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
56 Sek.

V-Ray

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - V-Ray
mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
47532 Pkt.
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
47531 Pkt.
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
47530 Pkt.
GIGABYTE X670E AORUS Master
47529 Pkt.
MSI MPG X670E Carbon WIFI
47528 Pkt.
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
47526 Pkt.
NZXT N7 B850
47526 Pkt.
Sapphire Pure X870A WIFI 7
47526 Pkt.
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
47524 Pkt.

7-Zip

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - 7-Zip
mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
175687 MIPS
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
175685 MIPS
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
175684 MIPS
NZXT N7 B850
175684 MIPS
Sapphire Pure X870A WIFI 7
175684 MIPS
MSI MPG X670E Carbon WIFI
175683 MIPS
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
175683 MIPS
GIGABYTE X670E AORUS Master
175683 MIPS
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
175682 MIPS

Spiele

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - Spiele
720p - maximale Details + AA - mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
145 FPS
MSI MPG X670E Carbon WIFI
145 FPS
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
145 FPS
GIGABYTE X670E AORUS Master
145 FPS
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
145 FPS
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
145 FPS
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
145 FPS
NZXT N7 B850
145 FPS
Sapphire Pure X870A WIFI 7
145 FPS

Bootzeit

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - Bootzeit
Zeit bis zum Loginscreen - weniger ist besser
GIGABYTE X670E AORUS Master
39 Sek.
MSI MPG X670E Carbon WIFI
38 Sek.
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
37 Sek.
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
35 Sek.
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
35 Sek.
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
35 Sek.
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
34 Sek.
NZXT N7 B850
34 Sek.
Sapphire Pure X870A WIFI 7
34 Sek.

USB 3.1

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - USB 3.1
Windows 11 - mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
929 MB/s
MSI MPG X670E Carbon WIFI
929 MB/s
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
929 MB/s
GIGABYTE X670E AORUS Master
929 MB/s
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
929 MB/s
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
929 MB/s
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
929 MB/s
NZXT N7 B850
929 MB/s
Sapphire Pure X870A WIFI 7
929 MB/s

SATA 6G

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - SATA 6G
Windows 11 - mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
554 MB/s
MSI MPG X670E Carbon WIFI
554 MB/s
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
554 MB/s
GIGABYTE X670E AORUS Master
554 MB/s
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
554 MB/s
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
554 MB/s
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
554 MB/s
NZXT N7 B850
554 MB/s
Sapphire Pure X870A WIFI 7
554 MB/s

M.2

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - M.2
Windows 11 - mehr ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
7449 MB/s
MSI MPG X670E Carbon WIFI
7449 MB/s
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
7449 MB/s
GIGABYTE X670E AORUS Master
7449 MB/s
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
7449 MB/s
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
7449 MB/s
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
7449 MB/s
NZXT N7 B850
7449 MB/s
Sapphire Pure X870A WIFI 7
7449 MB/s

Leistungsaufnahme

ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero - Leistungsaufnahme
gesamte System ohne Monitor (gerundete Werte) - weniger ist besser
ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero
118 Watt
ASUS ROG Crosshair X870E Hero
115 Watt
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
114 Watt
GIGABYTE X670E AORUS Master
113 Watt
MSI MPG X670E Carbon WIFI
112 Watt
NZXT N7 B850
112 Watt
ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI
111 Watt
Sapphire Pure X870A WIFI 7
110 Watt
Sapphire Nitro+ B850A WIFI 7
109 Watt

Fazit & Wertung

Christoph meint: Das ASUS ROG Crosshair X870E Dark Hero ist ein extrem leistungsfähiges und hervorragend ausgestattetes AM5-Mainboard, das besonders bei High-End-Systemen mit Ryzen-9000-CPUs seine Stärken ausspielt. Wer bereit ist, den hohen Preis zu zahlen, erhält eine der derzeit besten und komplettesten Platinen für die AMD-Plattform!

Mit dem ROG Crosshair X870E Dark Hero liefert ASUS ein ausgesprochen hochwertiges High-End-Mainboard für die AM5-Plattform ab, das sich klar an Enthusiasten, Overclocker und anspruchsvolle Gamer richtet. Die sehr gute Verarbeitung, das durchdachte Layout sowie das leistungsstarke 20+2+2-Phasen-VRM-Design mit 110-A-Powerstages bieten eine hervorragende Grundlage für aktuelle und kommende Ryzen-Prozessoren – selbst unter starker Last oder beim Overclocking.

Auch bei der Ausstattung lässt das Board kaum Wünsche offen. PCIe 5.0, mehrere M.2-Slots mit Kühlern, USB4, Wi-Fi 7, 10-Gbit-LAN und zahlreiche Komfortfunktionen wie Q-Release, Q-Latch oder das übersichtliche BIOS Q-Dashboard sorgen für eine moderne und komfortable Plattform. Besonders positiv fällt zudem das sehr ausgereifte UEFI mit vielen Overclocking-Optionen und einer übersichtlichen Bedienung auf.

Kritikpunkte sind kaum vorhanden. Technisch bietet der X870E-Chipsatz gegenüber dem Vorgänger nur geringe Neuerungen, und der Preis von rund 740 Euro ist sehr hoch. Damit richtet sich das Mainboard klar an Enthusiasten, die maximale Ausstattung und Features suchen – für preisbewusste Nutzer gibt es deutlich günstigere Alternativen.

95%
Leistung
100
Technik
100
Verarbeitung
100
Bios
100
Ausstattung
100
Preis
67
Richtig gut
  • top Leistung
  • moderne und ausgereifte Technik
  • DDR5 (inkl. NitroPath DRAM-Technologie)
  • M.2, USB4 und PCIe 5.0
  • Bluetooth 5.3, 10 GBit/s-LAN und WiFi 7
  • üppige Ausstattung/Lieferumfang
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • top Verarbeitung
  • durchdachtes Layout
  • extrem umfangreiches und übersichtliches Bios
  • anpassbare RGB-Beleuchtung
  • spitzen Onboard-Soundlösung
  • übersichtliches und praktisches Softwarepaket
Verbesserungswürdig
  • teuer
  • Leistungsaufnahme
  • Bootzeit könnte kürzer sein
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

3 Kommentare

888starz_nqen vor 3 Stunden

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888starz_luen vor 28 Minuten

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