AOC Agon Pro AG276QSG2 - Test/Review
Mit dem „Agon Pro AG276QSG2“ von AOC haben wir den ersten Gaming-Monitor mit der brandneuen „NVIDIA G-Sync Pulsar“-Technologie im Test.
Von Christoph Miklos am 03.04.2026 - 04:43 Uhr

Fakten

Hersteller

AOC

Release

Februar 2026

Produkt

Monitor

Preis

ab 699 Euro

Webseite

Media (15)

Bildqualität & Technik


Fast-IPS


Fast IPS ist eine weiterentwickelte Variante von IPS (In-Plane Switching)-Displays, die speziell für schnellere Reaktionszeiten optimiert wurde. Normale IPS-Panels sind bekannt für ihre guten Farben und stabilen Blickwinkel, aber sie waren früher etwas langsamer (höhere Reaktionszeit). Fast IPS reduziert diese Reaktionszeit deutlich (oft auf etwa 1 ms) und macht das Panel damit auch für Gaming geeignet.

Bildqualität


Bei unserem Testmuster kommt (Fast-)IPS-Displaytechnologie zum Einsatz. IPS (in-plane switching) bietet besonders hohe Farbstabilität bei Blickwinkeln bis zu 178° (vert./horiz.). Das WQHD-Display (2560x1440, 16:9, 109ppi) ohne Krümmung (Flach) kommt mit klassischen LED-Backlights daher. In Sachen Farbdarstellung liefert der Monitor starke Werte: 100 Prozent Standard-RGB, 83.9 Prozent Adobe-RGB und 92.7 Prozent DCI-P3 sorgen für kräftige Farben, die sich auch für Kreativarbeit eignen. Mit bis zu 513 cd/m² punktueller Spitzenhelligkeit und 460 cd/m² bei vollweißem Bild eignet sich das Display auch für helle Räume. Allerdings zeigt das IPS-Panel typische Schwächen: Schwarz wirkt stellenweise wolkig, die Hintergrundbeleuchtung strahlt am Rand sichtbar ein. In dunklen Szenen fällt das auf und trübt den ansonsten guten Bildeindruck etwas. Erfreulich: Wir konnten keine Staubeinschlüsse oder Pixelfehler an unserem Testgerät feststellen.

Display HDR 10


HDR10 ist beim AOC Agon Pro AG276QSG2 am Start. High Dynamic Range (HDR) beschreibt einen erweiterten Dynamikumfang von Bildschirmen. Gegenüber der Standard Dynamic Range (SDR) werden höhere Kontraste erreicht, um helle Bildausschnitte realistischer darzustellen. Dafür braucht es angepasste Hardware, für die es verschiedene Methoden der Zertifizierung gibt. HDR10 ist aktuell die am häufigsten eingesetzte Technologie. Das steht für HDR mit 10 Bit Farbtiefe. Metadaten zur Farbdarstellung werden bei diesem Verfahren jeweils für den ganzen Film oder die ganze Folge an den Fernseher übertragen. Die Technik ist offen nutzbar und wird von fast allen Herstellern sowie Content-Anbietern und Medien (Netflix, Amazon Prime Video, Blu-ray und so weiter) unterstützt.

Adaptive Sync


Unser Testmuster kommt mit der Adaptive Sync daher (30-360Hz). Zur Erklärung: Ist Adaptive Sync aktiv, kontrolliert die Grafikkarte den Monitor-Refreshzyklus. Das bedeutet, jedes Mal, wenn ein Bild fertig berechnet ist, sendet es die Grafikkarte zusammen mit einem Refresh-Kommando an ein entsprechend ausgerüstetes Display. Tearing wird durch die Synchronisation vermieden und es vergeht keine weitere Zeit zwischen fertigem Bild und dem nächsten Bildrefresh, was ansonsten theoretisch ebenfalls bis zu 15 ms dauern kann.

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