Inhalt
Fakten
Hersteller
Nexoc
Release
März 2017
Produkt
Notebook
Webseite
Preis
4.499 Euro (UVP)
Media (4)



Einleitung und Datenblatt
EinleitungWir durften das neue Gaming-Notebook-Flaggschiff aus dem Hause Nexoc. testen. Unser Testmuster bietet für knapp 4.500 Euro ein 4K-Display, zwei mobile GeForce GTX 1080 Grafikchips (SLI), einen neuen Intel Kaby-Lake Prozessor und ein flottes M.2-Laufwerk von Samsung. Mehr Details zum „Notebook-Monster“ G736III in unserem ausführlichen Testbericht!
Die NEXOC. GmbH & Co. KG wurde im August 2003 gegründet und bietet Notebooks und PCs unter dem Markennamen NEXOC. an. Die Produkte zeichnen sich durch besonders schönes Design und hohe Qualität aus und sind zu einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis erhältlich. Dabei wird Individualität groß geschrieben! Jedes Notebook und jeder PC aus dem Hause NEXOC. kann individuell konfiguriert und nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestaltet werden - Es gibt keine Herausforderung - es gibt nur Lösungen. NEXOC. bietet dieses!
2012 erfolgte der Umzug der Firmenzentrale von Eging am See nach Dachau bei München.
Unser Sortiment reicht vom modernen Business- über das High-End-Gaming-Notebook mit topaktueller und kraftvoller Grafikperformance, die keine Wünsche offen lässt, bis hin zum leistungsstarken Desktop PC. Alle NEXOC. Produkte sind mit hochwertigen Barebones und Komponenten führender Markenhersteller ausgestattet, die über unser weltweites Einkaufsnetz effizient und topaktuell bezogen werden.
Datenblatt- Modell: G736III
- Display Größe: 43,94 cm (17,3")
- Auflösung: UHD (3840X2160), GSYNC
- Oberfläche: non Glare
- Typ: LED
- Bildformat: 16:9
- CPU Typ: Intel i7-7700K Kaby-Lake
- Sockel: 1150
- Steckbar / Typ: ja / Desktop
- TDP max.: 91 Watt
- verbaut: ja
- Verwendung: Mobile
- CPU-Kerne : 4
- Threads max.: 8
- Prozessortakt : 4,20 GHz
- Turbotakt: 4,50 GHz
- Fertigungsverfahren: 14 nm
- RAM Typ: DDR4
- Channel: Dual
- Steckplätze (belegt): 4 (2)
- Steckplatz-Typ: SO-DIMM
- PIN: 260
- Geschwindigkeit: 2666 MHZ
- RAM Größe: 32 GB
- verbaut: ja
- Hersteller: NVIDIA
- Modellreihe: GeForce
- VGA Chip / RAM: 2x GTX1080 SLI G-Sync/ 8GB GDDR5 / Direct X12
- Anzahl: 2
- - Größe: 256GB Samsung PM961
- - Schnittstelle: M.2 2280
- - Größe: 1TB Seagate ST1000LM035
- - Schnittstelle: SATA3
Preis: 4.499 Euro (UVP; Stand: 27.03.2017)
Testbericht
VerarbeitungDas schwarzgraue Notebook mit matter Kunststoffoberfläche von Nexoc. misst üppige 428 mm x 308 mm x 47.2 mm (BxTxH) und bringt knapp sechs Kilogramm auf die Waage. Verarbeitungsmängel konnte wir am Gehäuse nicht feststellen - lediglich das klobige Design trübt den positiven Gesamteindruck etwas. Im Lieferumfang enthalten sind: Akku (Li-Ionen 8 Zellen 89Wh), Handbuch, Netzteil (230 Watt, Output 19.5V 11.8A) und Treiber-DVD. Ein passendes Betriebssystem (idealerweise Windows 10) muss separat erworben werden.
Folgende Schnittstellen findet man an der Außenseite des Notebooks:
1x DC-in
2x Display Port 1.3
1x HDMI
1x Kopfhörer
1x Line in
1x Mikrofon
1x RJ-45
1x S/PDIF output
5x USB 3.0 (1x power USB)
2x USB 3.1 (Typ-C)
Die RGB-beleuchtete Tastatur ist, wie man es von Clevo gewohnt ist, keine schlechte. Die Tasten sind leicht gewölbt, was den Druckpunkt präziser macht. Der Hub ist perfekt, das Tippgefühl insgesamt sehr gut. Demnach ist das Nexoc. G736III auch für Vielschreiber bestens geeignet. Mediafunktionen sind per Fn-Doppelbelegung mit von der Partie.
Das Touchpad verichtet seine Arbeit sehr präzise aber aufgrund der rauen Oberfläche ist die Gleitfähigkeit nicht ganz optimal. Darüber hinaus hat der Hersteller an der linken oberen Ecke des 107 x 62 mm großen Touchpads einen Fingerabdruckscanner positioniert. Dieses „Feature“ sieht man eher selten bei einem Gaming-Notebook.
DisplayUnser Testmuster kommt mit einem 17,3 Zoll (43,94 cm; 3.840x2.160) großen 4K-Non-Glare Display daher. Der maximale Helligkeitswert liegt bei 364 cd/m² und auch das Kontrastverhältnis von 902:1 kann sich sehen lassen. Lediglich die Ausleuchtung könnte besser sein. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt bei knapp 82 Prozent. Schade ist auch die Tatsache, dass das Display einen leichten Blaustich aufweist. Immerhin: NVIDIAs G-Sync-Technologie wird unterstützt. Und: Flotte Action-Titel stellen kein Problem (Tearing oder Ghosting-Effekte) für das Display dar.
Innenleben und TechnikBei der Technik hat Nexoc. nicht gespart. Herzstück bildet der neue Intel Core i7-7700K. Hierbei handelt es sich um einen handelsüblichen Desktop-Prozessor für Intels LGA1151-Sockel. Die vier nativen Rechenkerne takten mit 4,2 GHz - per Turbo-Boost sind auch bis zu 4,5 GHz möglich. Erfreulich: der offene Multiplikator erlaubt einfaches Overclocking.
Für die grafische Darstellung wurden gleich zwei mobile GeForce GTX 1080 mit 8 GB GDDR5 Grafikspeicher im SLI-Verbund verbaut. Mehr mobile Grafik-Power geht nicht!
Beim Arbeitsspeicher (Corsair) hat der Hersteller auch nicht gespart: üppige 32 GB DDR4 mit 2.666 Taktfrequenz wurde im Gehäuse verbaut.
Sehen lassen kann sich zudem die Lese- und Schreibleistung der integrierten 256 GB SSD, welche per M.2 und NVMe-Protokoll angeschlossen ist (Samsung PM961). Sie erreicht eine Übertragungsrate von rund 2,38 GB/s und zählt damit zu den derzeit schnellsten Modellen am Markt. Die herkömmliche HDD (Seagate ST1000LM035) bietet 1 TB zusätzlichen Speicherplatz und eine Geschwindigkeit von knapp 130 MB/s.
Auch die restliche Technik/Ausstattung weiß zu gefallen: Cardreader, Killer Double Shot Pro Netzwerkkarte, 2 MP Frontkamera (1080p, 30 FPS) und X-Fi Onboard Soundkarte.
Das von uns getestete Notebook ist ab sofort im Handel erhältlich. Kostenpunkt: 4.499 Euro (UVP; Stand: 27.03.2017).
Performance
Nexoc. G736III - Futuremark 3DMark
Nexoc. G736III - Spiele
Temperaturen
Nexoc. G736III - Temperaturen
Lautstärke
Nexoc. G736III - Lautstärke
Akkulaufzeit
Nexoc. G736III - Akkulaufzeit
Fazit und Wertung
Christoph meint: Maximale Leistung trifft auf minimale Mobilität!
“Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: das Nexoc. G736III ist ein Monster von einem Gaming-Notebook. Im dem viel zu klobigen Plastikgehäuse schlummert modernste Hardware. Für sehr happige 4.500 Euro bekommt man den brandneuen Intel i7-7700K Kaby-Lake Prozessor, gleich zwei GeForce GTX 1080 Grafikchips (SLI), üppigen 32 GB Arbeitsspeicher und ein verdammt flottes M.2-Laufwerk von Samsung. Selbst teure Desktop-Gaming-PCs können mit dem G736III nur selten mithalten. Und als wäre das noch nicht genug, punktet unser Testmuster mit einem guten 4K-Display und massig Ausstattung (USB 3.1, hochwertiger Onboard-Sound, zwei LAN-Ports). Die Kehrseite der Medaille: das Notebook ist nicht nur sehr schwer und laut, sondern bietet auch so gut wie keine Akkulaufzeit (max. 1 Stunde beim Zocken).

- saubere Verarbeitung
- moderne Technik und sehr gute Austattung
- enorme Spieleleistung
- 4K-Display mit NVIDIA G-SYNC
- Tastatur mit RGB-Beleuchtung
- recht klobig
- deutlich hörbar unter Last/beim Spielen
- extrem geringe Akkulaufzeit
- sehr teuer

