Oral-B Studie zeigt: Jede:r zweite Österreicher:in putzt zu selten Zähne
Vom Zahnbürsten-Typ bis zur Putzhäufigkeit: Eine aktuelle Studie von Oral-B und Marketagent nimmt das Zahnpflegeverhalten der Österreicher:innen unter die Lupe und deckt große Unterschiede in den Zahnpflegegewohnheiten je nach Region, Alter und Geschlecht auf.
Von Christoph Miklos am 10.04.2026 - 08:43 Uhr - Quelle: Pressemitteilung

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Vom Zahnbürsten-Typ bis zur Putzhäufigkeit: Eine aktuelle Studie von Oral-B und Marketagent nimmt das Zahnpflegeverhalten der Österreicher:innen unter die Lupe und deckt große Unterschiede in den Zahnpflegegewohnheiten je nach Region, Alter und Geschlecht auf.
Was den Österreicher:innen bei der täglichen Zahnpflege am wichtigsten ist
Kariesschutz, Schutz vor Zahnfleischproblemen, frischer Atem oder doch weiße Zähne? Die Studienergebnisse zeigen: Ein blendendes Lächeln ist oft nicht alles. Insbesondere der Schutz vor gesundheitlichen Problemen wie Karies (73 %) und Zahnfleischproblemen (63 %) steht für die Österreicher:innen an erster Stelle. Danach folgen ein frischer Atem (57 %), saubere und glatte Zähne nach dem Putzen (55 %) sowie weißere Zähne (36 %). Wenn es um das Strahlen der Zähne geht, zeigt sich jedoch ein klarer Generationenunterschied: Für fast jeden Zweiten der Generation Z sind weiße Zähne wichtig (47 %), während es bei den Babyboomern nur 22 % sind.
Fast jede:r Zweite putzt zu selten Zähne
Die Empfehlung der Zahnärzt:innen ist klar: zweimal täglich, mindestens zwei Minuten lang Zähne putzen. Die Realität in Österreich sieht jedoch anders aus: Nur knapp über die Hälfte (55 %) halten sich an diese 2x2 Regel. Fast jede:r zweite Österreicher:in putzt also zu selten und zu kurz. Einer von Sieben (14 %) vergisst sogar manchmal komplett auf das Zähneputzen: Besonders anfällig dafür sind die GenZ (24 %) und alleinerziehende Personen (32 %). Auch auf den regelmäßigen Wechsel der Zahnbürste bzw. des Bürstenkopfes wird häufig vergessen. Obwohl Zahnärzt:innen einen Wechsel zumindest alle zwei bis drei Monate empfehlen, um eine optimale Zahnreinigung sicherzustellen, tauscht nur etwas über jede:r Zweite der Befragten regelmäßig aus (58 %). Frauen sind dabei gewissenhafter (65 %), Männer weniger aufmerksam (50 %).
Während Handzahnbürsten bis zu 50 % der bakteriellen Plaque zurücklassen, sorgen elektrische Zahnbürsten von Oral-B für sauberere Zähne und klinisch erwiesen gesünderes Zahnfleisch.1 Die Oral-B iO-Technologie bietet insbesondere zwei entscheidende Vorteile: Tausende individuell angetriebene Borsten entfernen sanft Plaque selbst an schwer erreichbaren Stellen, während der von Zahnärzt:innen inspirierte runde Bürstenkopf sich perfekt an die Form jedes Zahns anpasst. Dennoch greifen nur knapp 48 % der Österreicher:innen auf die elektrische Variante zurück. Hier zeigt sich ein deutlicher Trend: Frauen setzen eher auf die Handzahnbürste (44 %), während bereits die Hälfte (51 %) aller Männer von der elektrischen Zahnreinigung profitieren.
Zahnpflege ist Bundeslandssache?
Die Ergebnisse zeigen: Die Salzburger:innen gehen in puncto Mundhygiene voran. Sie wechseln ihre Zahnbürste deutlich häufiger (73 % statt 58 % österreichweit), putzen konsequenter mindestens zweimal täglich (66 % statt 55 %) und greifen häufiger zu elektrischen Zahnbürsten (68 % statt 48 %). Mehr als die Hälfte der Salzburger:innen (57 %) lassen sogar jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen, wodurch sie weit über dem österreichweiten Schnitt von 34 % liegen.
Wissenskluft bei Zahngesundheit
Fast drei Viertel der Befragten halten gesunde Zähne für wichtig für ihr allgemeines Wohlbefinden. Trotzdem gibt es nicht nur beim Zähneputzen selbst, sondern auch in Sachen Gesundheitsbildung Aufholbedarf: 3 von 10 Österreicher:innen (30 %) wissen nicht, dass eine schlechte Zahngesundheit Auswirkungen auf ihre gesamte Gesundheit haben kann. Dabei gibt es eine Wissenskluft zwischen den Generationen: Babyboomers kennen den Zusammenhang deutlich besser (78 %) als die Gen Z (58 %). Dieses Gefälle zeichnet sich auch geografisch ab: Während drei Viertel der Oberösterreicher:innen (75 %) diesen Zusammenhang kennen, sind es in Wien nur 62 %.
Zahnpflege bei Kindern
Jede:r fünfte Österreicher:in (20 %) sieht die Zahnpflege bei Kindern als nicht besonders wichtig an, obwohl gerade diese den Grundstein für ein lebenslanges, gesundes und glückliches Lächeln legt. Zudem kontrollieren nur etwas über die Hälfte der befragten Eltern regelmäßig, ob ihre Kinder richtig Zähne putzen und nur 63 % gehen regelmäßig mit ihren Kindern zur Zahnkontrolle. Ein Alltagsproblem, das zu schlechten Gewohnheiten führen kann: Jedes fünfte Elternteil (20 %) findet es schwierig, ihre Kinder zum Zähneputzen zu motivieren. Die Mehrheit der Eltern greift auf herkömmliche Handzahnbürsten für ihre Kinder zurück (52 %), obwohl auch elektrische Zahnbürsten für Kinder und Jugendliche nachweislich Vorteile bieten – allem voran mehr Motivation und eine gründlichere Reinigung.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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