Kaspersky-Aktuell zur gamescom: 21.000 Gamer in Deutschland in der ersten Jahreshälfte angegriffen
Anlässlich der in wenigen Tagen beginnenden gamescom in Köln veröffentlicht Kaspersky aktuelle Analysen, die zeigen, dass Gamer im Visier von Cyberkriminellen stehen.
Von Christoph Miklos am 19.08.2025 - 05:50 Uhr - Quelle: Pressemitteilung

Fakten

Hersteller

Gamezoom.net

Release

Anfang 2000

Produkt

Gaming-Zubehör

Webseite

Anlässlich der in wenigen Tagen beginnenden gamescom in Köln veröffentlicht Kaspersky aktuelle Analysen, die zeigen, dass Gamer im Visier von Cyberkriminellen stehen.
Allein in der ersten Jahreshälfte 2025 verzeichnete Kaspersky in Deutschland 21.494, in Österreich 2.009 und in der Schweiz 1.724 Angriffsversuche, die im Zusammenhang mit Dateien standen, die sich als Gaming-Inhalte ausgaben. Insgesamt wurden 1.268 unterschiedliche schädliche Dateien identifiziert (Deutschland: 1.006; Österreich: 154; Schweiz: 108). Am häufigsten nutzen Cyberkriminelle die Namen GTA (Grand Theft Auto), Minecraft und Die Sims für ihre schädlichen Aktivitäten; 70 Prozent aller Blockierungen entfielen auf diese Gaming-Titel. Allerdings sind auch Games wie Call of Duty, FIFA, Assassin‘s Creed oder Dota beliebte Aufhänger.
Cyberkriminelle tarnen schädliche Inhalte als vermeintliche Spiele-Installer, Updates, Mods, „Cheats/Trainer“ oder Key-Generatoren und streuen sie über Suchtreffer, Foren, Community-Plattformen (zum Beispiel Discord) sowie Videoplattformen wie YouTube mit verlinkten Downloads. Wird eine solche Datei gestartet, laden Downloader weitere Komponenten nach, setzen RiskTools ein oder installieren Trojaner. In vielen Fällen zielen die Akteure auf Zugangsdaten zu Spielekonten, Zahlungsinformationen oder auf die Kompromittierung des Systems, um später zusätzliche Schadfunktionen nachzuladen.
Kaspersky-Tipps zum Schutz vor Betrug
• Nur von offiziellen Stores und Publisher-Seiten herunterladen; auf inoffizielle „Gratis“-Versionen, Cracks oder Key-Generatoren verzichten.
• Links in Foren, Kommentarspalten oder Videobeschreibungen kritisch prüfen; verkürzte URLs nur öffnen, wenn die Quelle vertrauenswürdig ist.
• Installationsarchive (zum Beispiel ZIP/RAR) sowie ausführbare Dateien besonders vorsichtig behandeln; Signaturen und Herausgeberangaben prüfen.
• Wo möglich Zwei-Faktor-Authentifizierung für Spiele- und Plattformkonten aktivieren.
• Für jeden Account ein starkes, einzigartiges Passwort nutzen.
• Eine starke Sicherheitslösung wie Kaspersky Premium [2] einsetzen, die Downloader, RiskTools und Trojaner zuverlässig erkennt und blockiert.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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